dschungel

Bei den ersten vorsichtigen, schlacksigen Schritten, breitet sich unter den Beteiligten ernsthafte Sorge um die Gesundheit der jungen Frau aus. Umso erstaunlicher ist es, wie schnell die leidenschaftliche Tänzerin in ihre neue Rolle schlüpft. Bei den ersten Fotos wirkt Ammich noch unsicher und schüchtern. Das mag auch am opulenten Outfit und dem strassbesetzten Hut der Potsdamer Modistin Kristin Müller liegen. Doch Fotograf Bernd Kröger nimmt dem unerfahrenen Model die anfängliche Scheu und schnell verfliegt die Zurückhaltung. Plötzlich zuckt die blonde Berlinerin zusammen und hält sich am Geländer des Ententeichs fest. Grelle Blitze, gefolgt von lautem Donnergrollen, erfüllen die Luft. Ammich ist nur kurz irritiert und lässt sich auch nicht vom kurz darauf einsetzenden tropischen Regenguss ablenken, der von der Biosphäre geschickt inszeniert wird.

Mit diesem professionellen Fotoshooting geht für Stephanie Ammich ein großer Traum in Erfüllung. Voller Neugier begibt sie sich in die Obhut von Fotograf Bernd Kröger, Designerin Ulrike Carolina Simm und Visagistin Kamila Migasiewicz. Trotz der 28 Grad Celcius und fast 80 Prozent Luftfeuchtigkeit in der Tropenhalle bleibt die 21-jährige Berlinerin gelassen. Weder aufgeregt noch nervös sei sie, dabei stehe sie zum ersten Mal als Model vor der Kamera. Ihre einzige Sorge vor der Anprobe ist, ob die Kleider der Potsdamer Modedesignerin Ulrike Carolina Simm passen. „Aber ich bekomme ja hohe Schuhe“, wischt Miss Blickpunkt 2011 die Sorgen beiseite. Doch die Schuhe des ersten Outfits, dem weißen, bodenlangen Jerseybustierkleid „Zirkon“ mit Collier und Gürtel aus Strass, passen nicht. Kein Problem für Simm, die die Schuhe mit Zellstoff ausstopft und das „Model für einen Tag“ zum ersten Shooting schickt.

Bei den ersten vorsichtigen, schlacksigen Schritten, breitet sich unter den Beteiligten ernsthafte Sorge um die Gesundheit der jungen Frau aus. Umso erstaunlicher ist es, wie schnell die leidenschaftliche Tänzerin in ihre neue Rolle schlüpft. Bei den ersten Fotos wirkt Ammich noch unsicher und schüchtern. Das mag auch am opulenten Outfit und dem strassbesetzten Hut der Potsdamer Modistin Kristin Müller liegen. Doch Fotograf Bernd Kröger nimmt dem unerfahrenen Model die anfängliche Scheu und schnell verfliegt die Zurückhaltung. Plötzlich zuckt die blonde Berlinerin zusammen und hält sich am Geländer des Ententeichs fest. Grelle Blitze, gefolgt von lautem Donnergrollen, erfüllen die Luft. Ammich ist nur kurz irritiert und lässt sich auch nicht vom kurz darauf einsetzenden tropischen Regenguss ablenken, der von der Biosphäre geschickt inszeniert wird.

Die tropische Geräuschkulisse verschluckt die Anweisungen des Fotografen. Trotzdem wirkt Stephanie Ammich immer gelöster, das Lächeln ungezwungener. Fast wie ein erfahrenes Mannequin wählt sie ihre Posen selbst und lässt sich auf das Spiel mit Kamera ein. Auch nach über vier Stunden Posieren, Schminken, Umziehen und Frisieren verliert Stephanie Ammich nicht ihre gute Laune und bleibt während der Aufnahmen absolut konzentriert. So wird auch das letzte Shooting in dem nachgebildeten historischen Studierzimmer ein voller Erfolg. In ihrem dreiteiligen karamellfarbenen Bustierabendkleid mit Verzierungen aus schwarzer Spitze ist ihr anzusehen, dass sie am Fotoshooting Spaß gefunden hat. Erschöpft aber glücklich sinkt sie mit einem Seufzer auf einen Stuhl nieder. Trotz des anstrengenden Tages ist die Miss BlickPunkt 2011 zufrieden: „Es hat total Spaß gemacht, aber die Füße tun weh.“

R.Bischoff